Entwicklung der spätmittelalterlichen Bekleidung in Tirol

Das Spätmittelalter stellt für die Entwicklungen in der Bekleidungsgeschichte einen wichtigen Abschnitt dar. Die Kleidung beginnt sich gegenüber dem Hochmittelalter wesendlich stärker zu differenzieren und auch in der Ausstattung werden neue Wege beschritten. Seide wird im späten Mittelalter nun direkt am Südrand Mitteleuropas produziert und über den Mittelmeerraum wird zunehmend auch Baumwolle importiert. Auch bei der Farbgebung der Kleider werden nun neue Wege beschritten. Bereits im 14. Jahrhundert ist Indigo in Tirol nachweisbar und wird u. a. in der aus dem Kloster Stams stammenden Innsbrucker Färbehandschrift erwähnt.
Bis etwa 1360 / 1370 orientiert sich Tirol modisch stark am Süden insbesondere an den oberitalischen Städten, während nach diesem Zeitraum eine modische Neuorientierung nach Norden feststellbar wird, die u. a. durch die Schellenmode und dem Aufkommen des Kruselers greifbar wird.

» Die Unterbekleidung

Im Spätmittelalter kam für die Herstellung der gesamten Unterbekleidung vorallem Leinen und in gehobeneren Kreisen Seide zum Einsatz. Bei Männern und Frauen passte sich die Form der Unterbekleidung an die Art der Oberbekleidung an. So lassen sich zum Beispiel mehrere Formen von Unterhosen bei Männern nachgewiesen: von der Form Boxerschorts bis zu sehr engen knappen Modellen. Die Unterwäsche war nach den Abbildungen zu schließen, in der Regel ungefärbt. In einigen Quellen, etwa französischen Miniaturen, kommen aber auch gefärbte Damenunterkleider in rot, grün und blau vor.

» Unterhosen

Die Unterhose für Männer wurde als Bruoch bezeichnet, die in der Regel aus naturweißem Leinen gefertigt war. Ungefähr ein bis zwei Handbreit über dem Knie endete die Bruoch und hatte am oberen Rand einen Durchzug für einen schmalen Stoffgürtel (ohne Schnalle) oder einer Kordel. An diesem Stoffgürtel konnten die Beinlinge festgebunden werden. Fallweise traten um die Mitte des 15. Jahrhunderts aber auch wesentlich kürzere, engere Formen auf. Die Hose oder Beinlinge wurden am Wams festgenestelt. Vorne war die Bruoch manchmal mit einem Schlitz versehen und mit einem Latz bedeckt, der mit Stoffbändern an der Unterhose festgebunden wurde. Vornehme Adelige und wohlhabende Bürger hatten, besonders im Winter gefütterte Unterhosen, wobei die innere Seite aus feinem Leinen oder Seide bestehen konnte. Damen und manchmal auch Herren trugen unter ihrer langen Überbekleidung, nach Auskunft verschiedener Quellen, oftmals keine Unterhosen.

» Das Hemd

Das Hemd war, wie auch die übrige Unterbekleidung, meist aus Leinen und manchmal gebleicht. Bei den Angehörigen wohlhabender Kreise konnte das Hemd auch aus Seide bestehen. Es hatte überwiegend einen einfachen T-förmigen Schnitt und konnte bis zum Nabel oder bis zum Gesäß reichen. Es wurde dann unter die Bruoch gesteckt. Bei den Bauern, die im Adlerturm in Trient dargestellt sind, ist es teilweise fast knielang. In diesem Falle wurde es über der Bruoch und im Sommer, bei schweißtreibenden Arbeiten auf dem Feld, ohne Cotte getragen.

» Das Unterkleid der Damen

Das Unterkleid der Frauen war knie- bis knöchellang. In der Regel handelte es sich um den klassischen T-förmigen Schnitt mit eng anliegenden langen Ärmeln. Der Halsausschnitt war meist rund und ohne Kragen. Auf der Brustseite war ein kleiner Schlitz, ohne Knöpfe und Nestelschnüre, um mit dem Kopf durchschlüpfen zu können.
Falls, wie in Bürger- und Adelskreisen üblich, eine weit ausgeschnittene und an den Ärmeln sehr enge Cottardie getragen wurde, hatte das Unterkleid einen mindestens ebenso weiten Ausschnitt und war ärmellos, wie die um 1400 entstandenen Details des Freskenzyklus von Tristan und Isolde im Sommerhaus auf Schloss Runkelstein belegen.


» Die Beinbekleidung

Unter dem Begriff „Beinbekleidung“ werden die aus pflanzlichen oder tierischen Fasern hergestellten Kleidungsstücke für die Beine zusammen gefasst, die sichtbar getragenen Beinlinge für Männer und die unter der Körperkleidung getragenen Strümpfe für Frauen.

» Beinlinge

BeinlingeDas Wort Beinlinge ist eine moderne Wortschöpfung, um diese spezielle mittelalterliche Kleiderform von dem heutigen Hosenbegriff und dem mittelhochdeutschen Wort „hose“ abzugrenzen. Die Beinlinge bestanden aus Wolle oder Leinen. Sie wurden im 14. Jh. getrennt getragen, so dass es zwei einzelne Teile gab, die nicht zusammen hingen. Erst im Verlauf des 15. Jahrhunderts entwickelte sich die, zunächst auf der Rückseite zusammen hängende, dann auch auf der Vorderseite durch einen Latz verschließbare Hose. In den meisten Fällen umschlossen die Beinlinge wohl den gesamten Fuß, manchmal hatten sie aber auch nur einen einfachen Steg an der Fußsohle. Um einen besseren Halt der Beinlinge zu erreichen, wurden fallweise Kniebänder verwendet, die mit dem Aufkommen der Schellenmode manchmal auch mit anhängenden Glöckchen versehen waren. Der genaue Zeitpunkt des Auftretens von Hosen in Tirol ist umstritten. Zumindest scheint es so zu sein, dass sich zunächst der Adel nach der neuen Mode richtete, während sich die Beinlinge bei den niederen Schichten wohl noch bis mindestens zur Mitte des 15. Jhs. hielten.

BeinlingeDen zweiteiligen Beinlingen entsprechend spricht man heute im allgemeinen Sprachgebrauch noch von „einem Paar Hosen“. Auf den Fresken in der Kirche St. Georgen bei Schenna tragen Adelige eng anliegende Beinlinge, die möglicherweise aus Tuch in Köperbindung hergestellt waren. Durch diese spezielle Bindung und den diagonal zur Kette erfolgten Zuschnitt konnte ein eng anliegender Effekt erreicht werden. Auch bei gewöhnlichem Wolltuch in Leinwandbindung ist eine gewisse Elastizität verhanden. Bei sehr eng anliegenden Beinkleidern kam man wohl nicht umhin, ein kurzes Stück Naht auf der Höhe des Knöchels unterhalb der Wade vor dem Anziehen zu öffnen und anschließend wieder zuzunähen. Die Beinlinge der einfacheren Bevölkerung waren meist aus Wolltuch mit Leinwandbindung. Beim Zuschnitt wurde auch hier darauf geachtet, dass die Schnittrichtung diagonal zur Leinwandbindung erfolgte, was eine höhere Elastizität bewirkt. Die Beinlinge waren am Wams / Rock oder an der Bruoch (Unterhose) festgenestelt. Im oberen Bereich konnten sie mit Leinen gefüttert sein und am oberen Rand hatten sie Löcher, durch welche die Nestelschnüre gezogen wurden. Die Leinenfütterung diente nicht zuletzt auch der Stabilisierung der Nestellöcher und um ein Ausleiern des Wollstoffes zu verhindern.

BeinlingeAus dem Tiroler Raum sind nur ein Paar kurze Beinlinge erhalten geblieben, die mit Vorbehalt in das späte 14. Jh. datiert werden können. Sie werden im Diözesanmuseum in Brixen aufbewahrt und als „bischöfliche Zeremonialstrümpfe“ bezeichnet. Der komplizierte, aus Dreiecken zusammengesetzte Schnitt und die Nähtechnik dieser Leinenbeinlinge dürften der üblichen, in Leinen ausgeführten, Beinbekleidung dieser Zeit entsprechen, da Leinen im Gegensatz zur der dehnbareren Wolle an den Fuß angepasst werden musste. Sowohl auf den Fresken im Turniersaal von Schloss Runkelstein (um 1395) wie auch in der dortigen Burgkapelle (1390) sind adelige Männer dargestellt, deren Beinkleider nicht in Schuhen stecken, sondern zum Beispiel in langen Spitzen auslaufen. Dass es sich nicht um eine Laune des Malers handelt belegt die Tatsache, dass es auf denselben Darstellungen auch Personen gibt, die offensichtlich Schuhe aus Leder tragen. Die Frage, ob diese Beinlinge tatsächlich ohne Schuhe getragen wurden und warum, läßt sich nicht so einfach beantworten, zumal bereits zwischen 1350 und 1360 Fußkämpfer in der „Casa delle Guardie“ im Castello di Avio (Trentino) ohne Schuhe dargestellt sind. Naheliegend ist die Möglichkeit dass an diesen Beinlingen unten lederne Sohlen aufgenäht waren.

» Strümpfe

Frauen trugen unter ihren Kleider Strümpfe an den Füßen. Allerdings sind sie auf den meisten Darstellungen naturgemäß nicht zu sehen, da die Frauen überwiegend sehr lange Kleidung trugen. Außerhalb Tirols finden sich aber derartige Darstellungen, die belegen, dass die weibliche Beinbekleidung strumpfähnlich geschnitten war und von den Füßen bis zur Kniekehle reichte. In der Kniekehle waren diese Strümpfe geschnürt. Die Frauen trugen die Beinbekleidung wohl überwiegend nur in der kalten Jahreszeit, denn es gibt Darstellungen von Frauen und auch Männern, die etwa bei der Erntearbeit im Hochsommer keine Beinbekleidung trugen. Im bürgerlichen und adeligen Umfeld mag das Tragen der Strümpfe für die Damen durchaus auch gänzjährig üblich gewesen sein, da hier vielleicht auch feinere und leichtere Stoffe zum Einsatz gekommen sind. Spezielle archäologische und bekleidungsgeschichtliche Studien darüber sind für das späte Mittelalter leider noch ausständig.

» Die Gugel

Die Gugel war eines der häufigsten, langlebigsten und am weitesten verbreiteten Kleidungsstücke des Mittelalters. Sie wurde von Männern und Frauen getragen. Schuh
Die Gugel schützte mit einem kapuzenähnlichen Teil den Kopf und mit einem angeschnittenen Kragen die Schultern vor widrigen Wettereinflüssen. Die Gugel war im 14. und 15. Jahrhundert fester Bestandteil der Mode. Dies geht auch aus archivalischen Zeugnissen hervor. 1442 verlieh König Friedrich mit einer in Innsbruck ausgestellten Urkunde zu Ehren des Heiligen Sakraments des Fronleichnams (sic!) zur Zierde der Prozessionen, die man bei der Nikolauskirche in Hall innerhalb und außerhalb der Kirche beging, sowie der Krankenbesuche, einen jährlichen Zins von acht Pfund Bernern aus dem Pfannhaus von Hall. Davon sollten den vier Schülern, die vor dem hl. Sakrament gehen, vier Gugeln von braunem Tuch mit Zipfeln vom Kirchprobst gekauft werden. Jeder Kirchprobst war für die Aufbewahrung bzw. für notwendige Neubeschaffung der Gugeln verantworlich.
Soweit auf Fresken erkennbar, dürfte die Gugel aus einer äußeren Schicht und einem Futter bestanden haben. Außen wird man Wolle oder, als Wasser abweisenden Stoff, Loden annehmen dürfen, während das Futter aus Leinen und im besonderen Falle aus Seide bestanden haben dürfte. BeinlingeManchmal war die Gugel am Saum mit Pelz verbrämt.
Der Kragenrand, der bis auf die Brust reichte, konnte entweder gerade abgeschnitten sein, oder modische Gestaltungen aufweisen, wie beispielsweise Fransen, oder rechteckige und gezaddelte Fortsätze.
Manche Gugeln zeigten als modisches Element die so genannte Sendelbinde, einen langen, schmalen Fortsatz aus Stoff, der am Rücken herab fiel. Die Sendelbinde konnte um den Kopf geschlungen getragen werden, wie auf den dem um 1395 gemalten Jagdfresken im Turniersaal auf Schloss Runkelstein.
In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts waren blau gefärbte Gugeln in Mode, wie eine schriftliche Aufzeichnung aus dem Etschtal belegt.
Von der Gugel leitet sich wohl der Goller ab, ein Kragen, der den Hals und die Schulterzone bedeckte. Kapuze und Sendelbinde fehlten. Der Goller war ein charakteristisches Kleidungsstück des 15. und 16. Jahrhunderts und trat in zahlreichen Formen auf. Ein besonders frühes Beispiel findet sich im Runkelsteiner Sommerhaus um 1393. Diese Form wurde mit einem Haken verschlossen.

» Mäntel und Umhänge
Auf den Fresken von Schloss Runkelstein bei Bozen finden sich an der Südwand des Saales der Liebespaare und an der Ostwand der Badestube zwei Damen mit kurzem Schultermantel. Das Kleidungsstück bei der Dame im Saal der Liebespaare hat die gleichen hellen Farben wie die darunter liegende Cottardie, während die andere Dame einen einfarbig roten Mantel über der grünen Cottardie mit weißem Rankenmuster trägt, womit vermutlich ein Damast gemeint war.
Der lange Mantel oder Umhang bestand aus vermutlich Wolltuch oder Loden. Dieses Kleidungsstück war weniger ein Dekorationsstück, als ein wichtiger Wetterschutz für alle Gesellschaftsschichten. Der Mantel hatte einen Verschluss oder Knöpfe, die bei einem Umhang fehlten. Auch im Besitz der Adeligen lassen sich einfache Mäntel als Reisebekleidung und Wetterschutz in verschiedenen Inventaren nachweisen.
Solche Mäntel wurden knie- bis bodenlang getragen. Die Mantelform war glockenförmig geschnitten und besaß keine Ärmel. Wenn er aus gewebtem Tuch hergestellt war, konnte er auch mit eingewebten Mustern verziert sein, wie auf den Fresken in der Schlosskapelle von Kastelbell im Vinschgau. Auf der Darstellung wird der Damenmantel vorne mit einer rautenförmigen Fibel verschlossen. Maria trägt unter dem Mantel eine Cottardie und auf dem Kopf ein einfaches Schapel.
Die vorne durch eine Schließe verschlossenen Mäntel wurden als Nuschenmäntel bezeichnet. Sie entwickelten sich aus dem, im 13. Jahrhundert verbreiteten, Tasselmantel. Einen roten und einen grünen Nuschenmantel mit zwei sehr aufwändig gearbeiteten Fibeln tragen die Heiligen Barbara und Katharina auf einem Tafelbild des Meisters Leonhard von Brixen aus der Zeit um 1440/1450.
Neben der Form des Nuschenmantels traten bereits im 14. Jahrhundert Mäntel auf, die durch Knöpfe seitlich an der Schulter verschlossen werden konnten. Im Regelfall sind 3-4 Stoffknöpfe vorhanden. Beispiele finden sich auf den Fresken von St. Johann im Dorf (Bozen) aus der Zeit um 1365, St. Vigil bei Bozen aus der Zeit um 1385 – 1390 und St. Jakob in Kastellatz bei Tramin.
Mäntel konnten mitunter sehr teuer sein und aus kostbaren Stoffen bestehen. Der Bürger Hans Griesinger hat um 1400 seiner Tochter Agnes anlässlich ihrer Vermählung verschiedene kostbare Kleidungsstücke gegeben, darunter einen schwarzen Mantel bei dem der Soff vierzehn goldene Dukaten gekostet hatte.
Bereits in den spätmittelalterlichen Quellen wurde zwischen Mantel und Umhang unterschieden, wobei auffällt, dass der Umhang den Frauen vorbehalten gewesen zu sein scheint. Der Unterscheid zwischen diesen beiden Kleidungsstücken bestand vermutlich darin, dass der Mantel durch einen Verschluss in Form einer Nusche oder Knöpfen geschlossen werden konnte, während der Umhang ohne Schließvorrichtung getragen wurde.

» Schuhe

SchuhDas spätmittelalterliche Schuhwerk bestand, wie archäologische Funde hinreichend belegen, überwiegend aus Rindsleder. Die Gerber, die das Leder aus der Tierhaut herstellten, wurden in der Grafschaft Tirol auch als Ledermeister, Ledrer oder Lederer bezeichnet.
Die Fußbekleidung für Herrschaft und Gesinde wurde von den Schuhmachern gefertigt, die in größeren Dörfern und Städten ansässigen waren. Das Flicken der Schuhe besorgte der Flickschuster. Auf dem Lande und in den Burgen dagegen wurden Schuhe von fahrenden Schustern hergestellt, die zu diesem Zweck angestellt wurden.
Der Schuhverbrauch war im Spätmittelalter enorm. Dies hing mit dem hohen Verschleiß zusammen, ebenso mit dem Umstand, Beinlingedass auch die Angehörigen der unteren Schichten überwiegend Schuhe trugen. Auf der Burg Schlandersberg etwa wurden – für Gesinde, Boten und Bewohner – jährlich über einhundert Paar Schuhe gebraucht.
Die allermeisten Schuhe waren mit einer weichen Sohle ohne Absatz versehen. Sie wurden wendegenäht, das bedeutet, dass sie zunächst mit der Innenseite (Fleischseite) nach außen genäht wurden. Dann wurde der Schuh ins Wasser gelegt und gewendet, so dass sich nun die Haarseite des Leders außen befand. Zum Nähen verwendete man „Schusterdraht“ einen Leinenzwirn, der mit Harz und Wachs eingerieben wurde, um ihn dauerhafter zu machen. Die Löcher an den Nähten wurden mit einer Ahle vorgestochen.
Eine gängige SchuhGrundform das Spätmittelalters war der spitz zulaufende Halbschuh. Neben diesem finden sich Halbstiefel und auch Stiefel die sich bereits im Verlauf des Hochmittelalters, durch die Verlängerung des Schaftes am Bein hinauf, entwickelten. Die Schuhe und Stiefel wurden überwiegend verschnürt oder fallweise auch mit Schnallen geschlossen.
Zur Bekleidung reicher Bürger undAdeliger gehörten in Tirol seit dem Ende des 14. Jahrhunderts auch Schnabelschuhe. BeinlingeDabei handelte es sich um Halbschuhe mit stark verlängerter Spitze. Da diese Verlängerung ohne jegliche praktische Funktion war, kam ihr nur eine modische Bedeutung zu. Daneben gab es aber auch den Fall, dass Ledersohlen direkt unten an die Beinlinge aufgenäht wurden.
Die Kosten für ein Paar Schuhe schwankten natürlich je nach Material, Schnitt und Verarbeitung. Im Jahre 1394 kosteten in Tirol ein Paar gewöhnlicher Schuhe 5 Kreuzer, also etwa soviel wie eine Elle Loden oder eine halbe Elle Wolltuch und damit waren sie im Vergleich zu den Kleidern recht billig.


Text: Armin Torggler, mit freundlicher Unterstützung durch Kristina Schwantje, Darmstadt und Patrick Cassitti, Innsbruck.


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